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Chronik

Sachsen 1945-1990

Nachkriegszeit und DDR

Im Juli 1945 wird Sachsen Teil der Sowjetischen Besatzungszone und erhält eine neue Verfassung. Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik werden die einzelnen Länder aufgelöst. Sachsen geht in den Bezirken Dresden, Leipzig und Chemnitz/Karl-Marx-Stadt auf. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wird auch in Sachsen brutal niedergeschlagen. Die friedliche Revolution von 1989 nimmt in Sachsen ihren Anfang. Die Montagsdemonstrationen gegen die SED-Regierung greifen von Leipzig, Plauen und Dresden auf die gesamte DDR über und tragen entscheidend zum Ende des SED-Regimes bei. 

 

3. Juli 1945 Sachsen wird Teil der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)

9. Juli 1945 Bildung einer Landesverwaltung unter Rudolf Friedrichs (SPD/1946 SED)

20. Oktober 1946 Landtagswahlen: SED 59, LDPD 30, CDUD 28, Bauernhilfe 2, Kulturbund 1 Mandat

28. Februar 1947 Beschluss der neuen Verfassung des Landes Sachsen im Landtag

7. Oktober 1949 Mit Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wird Sachsen Land der DDR.

23. Juli 1952 Auflösung der Länder der DDR im Rahmen einer Verwaltungsreform. Sachsen wird in die Bezirke Dresden, Leipzig und Chemnitz (1953-90: Karl-Marx-Stadt) aufgeteilt.

17. Juni 1953 Görlitz und Niesky sind Zentren des Volksaufstandes, der auch hier brutal niedergeschlagen wird.

1989 Die Montagsdemonstrationen gegen die SED-Regierung der DDR greifen von Leipzig, Plauen und Dresden auf die gesamte DDR über. Die friedliche Revolution beendet schließlich die Herrschaft der SED.

18. März 1990 In der DDR wird die erste Freie Volkskammer gewählt. Gewinner der Wahl ist die »Allianz für Deutschland«, ein Wahlbündnis bestehend aus Christlich-Demokratischer Union (CDU-Ost), Deutscher Sozialer Union (DSU) und dem Demokratischen Aufbruch (DA).

1. Juli 1990 Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen BRD und DDR tritt in Kraft.

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Weitere Informationen zur Geschichte Sachsens

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

Sächsisches Staatsarchiv

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